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Grüner Star – Glaukom

Beim Grünen Star (med. als Glaukom bezeichnet) kommt es durch einen zu hohen Augeninnendruck zu einer Schädigung des Sehnerven und damit zu einem Gesichtsfeldausfall. Der normale Augendruck beträgt etwa 9 bis 21mmHg.

Wird der Grüne Star zu spät erkannt bzw. nicht behandelt, führt er zur Erblindung.

Da eine Augendruckerhöhung nicht schmerzhaft ist und die Gesichtsfeldausfälle zunächst nur langsam fortschreiten, werden sie nicht bemerkt.

Das Glaukom wird in der Regel durch den Augenarzt festgestellt, wenn bei der
Augendruckmessung hohe Druckwerte registriert werden, sowie bei der
Gesichtsfelduntersuchung Defekte vorhanden sind. Desweiteren findet sich bei der Untersuchung des Augenhintergrundes eine Aushöhlung (Excavation) des
Sehnervenkopfes. Anhand der Ausdehnung der Excavation kann der Schaden
abgeschätzt werden. Für eine genaue Messung des Senervschadens empfiehlt sich eine jährliche Tomographie des Sehnerven (HRT= Heidelberger Retina Tomograph). Das HRT erlaubt auch eine genaue Beurteilung von kleinsten Veränderungen am Sehnerven und eignet sich daher sehr gut zur Verlaufskontrolle.

Ab dem 40. Lebensjahr steigt das Risiko am Grünen Star zu erkranken! Daher
empfehlen wir jahrliche Vorsorgeuntersuchungen.

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